huegelige Landschaft in der Naehe von Sos del Rey Católico in Aragón
Aragón,  Spanische Erinnerungen

Sos del Rey Católico

Wo bitte liegt Sos del Rey Católico ?

Bei der Suche nach einem idealen Ausgangspunkt für meine Streifzüge durch die aragonisch-navarraresische Grenzregion, stoße ich auf meiner Landkarte der spanischen Paradores auf einen stecknadelgroßen Punkt. Daneben steht der wohlklingende, ja geradezu erhabene Name: Sos del Rey Católico. Ok, denke ich mir, der Ort liegt zwar im Niemandsland zwischen Irgendwo und Nirgendwo, aber er hat alles, wonach ich suche: eine ausgezeichnete Übernachtungsmöglichkeit in meiner bevorzugten Hotelkette, eine zentrale Lage zwischen den von mir ausgesuchten Sehenswürdigkeiten und trotzdem abgeschieden.  Alea iacta est, der Würfel ist gefallen und das Hotelzimmer gebucht. 

Also mache ich mich an einem kühlen, aber sonnigen Morgen vom Flughafen Santander mit einem knallroten Peugeot Mietwagen auf den Weg in die Provinz Zaragoza. Zunächst lasse ich die verstopfte Stadtautobahn von Bilbao, das unaufgeregte Vitoria-Gasteiz als auch Pamplona mit seinen wenig attraktiven Vororten und Industriegebieten hinter mir. Danach geht es auf der Bundesstraße monoton, Kilometer um Kilometer, an flachsgelben, kahlgeschorenen Stoppelfelder vorbei, bis ich auf einer etwas holprigen Landstraße fast unbemerkt die unsichtbare Grenze zwischen der Provinz Navarra und dem Hoheitsgebiet der autonomen Region Aragón passiere.

Aber eben nur fast, denn nach wenigen hundert Metern hat mich der böse Schatten, la mala sombra, im Visier. Den furchteinflößenden Beinamen verdankt die Guardia Civil ihrer markanten dreispitzigen, schwarzlackierten Kopfbedeckung, dem Tricornio. Während die beiden Beamtem mich zum Anhalten auffordern, krame ich hektisch in meinem Hinterstübchen nach möglichen Gesetzesüberschreitungen. Doch weder ich, noch die Beamten werden fündig. Deshalb darf ich, nach einem kurzen Blick in meinen Ausweis und das Wageninnere, meinen Weg fortsetzen.

Schon bald erkenne ich auf einem Ausläufer der Sierra de la Peña die Silhouette der 600-Seelen-Gemeinde Sos. Jetzt geht es nur noch ein paar Serpentinen hinauf bis zum beinahe ausgestorbenen Parkplatz der Hotelanlage. Ich bin erschöpft, aber am Ziel.

Blick auf den Parador und die Altstadt von Sos del Rey Católico in Aragonien

Sos del Rey Católico – eine Zwangsallianz

Zu Beginn des 12. Jahrhunderts vereinigte Alfonso I., König von Aragón und Navarra, die bedeutendsten Siedlungen der Grenzregion zu einer Verwaltungseinheit, der Comarca Cinco Villas. Zum Bezirk der fünf Städte gehörten damals Uncastillo, Tauste, Ejea de los Caballeros, Sádaba und die Gemeinde des Heiligen Stephan, lateinisch „Sancti Oppidium Stephani“, kurz Sos genannt.
Am 10. März 1452 erblickte in der Drei-Buchstaben-Stadt der spätere Katholische König, Fernando II. von Aragón, im örtlichen Palacio de Sada das Licht der Welt. Trotz dieser Geschichtsbuch trächtigen Tatsache hielt der Ort über Jahrhunderte treu zu seinem Namenspatron. Erst ein Dekret aus dem Jahr 1925 stellte dem Schutzheiligen Stephan den katholischen König zur Seite. Von da an hieß die Ortschaft Sos del Rey Católico.

Obwohl die Geburt des Katholischen König bereits über ein halbes Jahrtausend zurückliegt, scheint sich Sos seither kaum verändert zu haben. Also ob die Zeit damals angehalten wurde, um dieses Ereignis für immer zu konservieren. Genau wie damals stellen die sieben Stadttore des ehemaligen Befestigungsringes die einzige Zugangsmöglichkeit in das mittelalterliche Ensemble dar. Eines davon, das Portal del Mudo, das Tor des Stummen, im Westen der Stadtmauer weiß eine besonders traurige Geschichte zu erzählen.

Blick auf die Altstadt von Sos del Rey Católico in Aragonien

Sos und die Enttäuschung Nummer 1

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts, während des Spanischen Unabhängigkeitskrieges, stand die Comarca Cinco Villas unter französischer Besatzung. Zu dieser Zeit wurden die Stadttore des nachts geschlossen und erst im Morgengrauen wieder geöffnet. Trotzdem gelang es den Einwohnern immer wieder, die Soldaten Napoleons zu überlisten und sich im Schutze der Dunkelheit davonzuschleichen. Doch nicht immer nahmen die nächtlichen Eskapaden ein glimpfliches Ende. Dies bekam besonders der tragische Held dieser Geschichte, ein junger Schafhirte, zu spüren.

Ob er, trotz nächtlicher Ausgangssperre, bei seiner Herde nach dem Rechten sehen wollte, auf dem Weg zu einem heimlichen Schäferstünden oder als Informant der spanischen Truppen unterwegs war, konnte nie geklärt werden. Die französischen Soldaten, die ihn auf ihrem Patrouillengang aufgriffen, hielten ihn jedoch zweifelsohne für einen Spion. Um ihm ein Geständnis zu entlocken, folterten sie den Schafhirten tagelang. Doch vergeblich, denn als die Schmerzen unerträglich wurden, biss sich der Sosiener einfach die Zunge ab. Das Geheimnis, falls es überhaupt eines gab, kam nie ans Tageslicht. Da die Franzosen keine weitere Verwendung für ihren Gefangenen hatten, ließen sie ihn wieder frei. Der Schafhirte kehrte mit letzter Kraft nach Sos zurück, doch direkt hinter besagtem Stadttor brach er blutüberströmt zusammen.

Im Internet hatte ich gelesen, dass eine kleine Gedenktafel in der Calle Mudo an die außergewöhnliche Courage des jungen Sosiensers erinnert. Leider werde ich, trotz mehrmaligem Auf- und Abgehen nicht fündig. Wurde sie vielleicht entfernt, weil sich die Geschichte als Legende herausstellte? Schwer vorzustellen, denn die Spanier lieben Legenden, sodass bestimmt Niemand an ein klein wenig Unwahrheit oder Übertreibung Anstoß genommen hätte. Na ja, vielleicht eigne ich mich auch einfach nicht als menschliches Trüffelschwein. Möglicherweise habe ich vor lauter Wald mal wieder den einzelnen Baum nicht gesehen. Enttäuscht bin ich trotzdem.

Sos und die Enttäuschung Nummer 2

Durch die ungemein schmalen, Kopfstein gepflasterten Gassen arbeite ich mich zum Dorfzentrum mit dem Palacio de Sada vor. Südlich davon, im  ehemaligen Judenviertel der Stadt, rücken die Häuser gefühlt noch enger zusammen. Hier musste keiner seine Wohnung verlassen, um dem Nachbar von gegenüber die Hand zu schütteln. Theoretisch konnte man dies auch von Fenster zu Fenster machen.

Und noch eine Besonderheit fällt mir an zahlreichen Wänden der Hauseingänge rund um die Plaza Sartén auf. Es sind die kleinen, leeren Nischen mit den darüber in Stein gemeißelten Kreuzsymbolen. Als die Juden gegen Ende des 15. Jahrhunderts aus Spanien vertrieben wurden, entschieden sich Einige von Ihnen zum christlichen Glauben zu konvertieren, um der Verfolgung zu entgehen. Als sichtbares Zeichen hierfür, wurde das Kreuzzeichen in die Hauswand gemeißelt und im Gegenzug die Mesusa, die jüdische Schriftkapsel, am Türpfosten entfernt.

Es geht weiter hügelaufwärts. Langsam werden mir die Stille und die menschenleeren Straßen am helllichten Tage unheimlich. Jedes Gebäude, an dem ich vorbeikomme, präsentiert sich sorgfältig restauriert, die Häuserfronten sind tipptopp gereinigt und die Gassen klinisch steril gefegt. Also eigentlich kein Grund zu klagen, denn der denkmalgeschützte Stadtkern zeigt sich von seiner besten Seite. Doch wo sind die Menschen von Sos del Rey Católico? Kein Kinderlachen, keine Bewegung hinter einem Vorhang, kein Klappern eines Gehstocks auf dem Pflaster, kein bis auf die Straßen brüllender Fernseher aus einer Bar. Ich fühle mich als Fremdkörper in einer ästhetisch anmutigen, aber seelenlosen Kulisse ohne Vergangenheit, in der der Sandstrahler ganze Arbeit geleistet hat. 

Sos del Rey Católico als cineastische Kulisse

Ob dies im Sinne des verstorbenen spanischen Regisseurs Berlanga war?
Dieser spendete nämlich die gesamten Einnahmen aus der Kinopremiere seines in Sos del Rey Católico gedrehten Filmes La Vaquilla zur Restaurierung des historischen Stadtkerns. Durch das 1984 gedrehte Meisterwerk des schwarzen Humors erlangte Sos als Kulisse und seine Einwohner als Statisten cineastische Lorbeeren.

Die Handlung des Films spielt 1938 zur Zeit des Spanischen Bürgerkriegs, in dem sich Nationalisten und Republikaner auf beiden Seiten der Front gegenüberstehen. Der Namenstag des Schutzpatrons der Stadt steht vor der Tür und die Nationalisten wollen diesen, trotz Bürgerkrieg, traditionsgemäß mit einer religiösen Prozession und einem Bullenrennen feiern. Allerdings bekommen die Widersacher Wind davon und planen das Patronatsfest durch die Entführung der einzigen für das Bullenrennen vorhandenen Kuh zu sabotieren. Die tierische Beute könnte die seit Monaten ausgehungerten, republikanischen Mägen wieder einmal richtig füllen.

Damit der Coup gelingt, verkleiden sich die Republikaner als nationalistische Soldaten, womit die abenteuerliche Verwechslungskomödie ihren Lauf nimmt. Auch wenn kein Blut zwischen den Gesinnungsfeinden fließt, findet die Geschichte doch ein tragisch-komisches Ende. Das Objekt der Begierde beider Parteien, die Kuh, verendet zwischen der Frontlinie.

Szene aus dem Film La Vaquilla
Foto aus dem Spielfilm La Vaquilla; Filmoteca Española; Academia de Cine

Enttäuschung Nummer 3

Als Krönung meiner Stadtbesichtigung habe ich mir bis zuletzt den Besuch der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Kirche San Esteban aufgehoben. Ein Pflichtbesuch für jeden Romanik-Fan. Doch als ich mich dem Eingang nähere, packt mich blankes Entsetzen. Ein dunkler, von Spinnweben und Taubenkot übersäter Schlund mit einem romanischen Portal, dessen einstige Kunstfertigkeit nur noch zu erahnen ist. Welch Trauerspiel. Hat es der Denkmalschutz nicht bis zum höchsten Punkt der Altstadt von Sos del Rey Católico geschafft?

Die dritte Enttäuschung des Tages ist perfekt, als ich vergeblich an der Portaltüre rüttle. Also werde ich weder die Krypta mit ihren außergewöhnlichen Wandmalereien, das seltene Taufbecken aus dem 8. Jahrhundert noch die wunderbehaftete Darstellung des Cristo del Perdón in Augenschein nehmen können. Dabei soll die Altarfigur des Cristo del Perdón den Ausschlag gegeben haben, dass eine Mutter dem Mörder ihres Sohnes verzieh. Doch zunächst ging dem Akt der Barmherzigkeit ein klassisches Eifersuchtsdrama voraus.

Ein Eifersuchtsdrama, das schlechte Gewissen und ein Wunder

Es war einmal ein Edelmann, der hoffnungslos in eine Maid verliebt war. Allerdings blieb die Liebe unerwidert, da die junge Frau ihr Herz schon anderweitig vergeben hatte. Daher sah der unglückliche Ritter nur einen Ausweg. Er musste seinen Konkurrenten aus dem Weg schaffen. Da es für das Kapitalverbrechen keine Zeugen gab, konnte ihm die Gerichtsbarkeit nichts anhaben. Allerdings wiegen die Schuldgefühle und die ruhelosen Geister unschuldig Ermordeter manchmal wesentlich schwerer als eine öffentliche Anklage.

Um sein Gewissen zu entlasten, entwickelte sich der Meuchler zu einem der fleißigsten Kirchgänger der Gemeinde. Versunken in sein tägliches Bußgebet vor der Figur des gekreuzigten Jesus, näherte sich ihm eines Tages ein gebrochenes und Trauer tragendes Weib. Es war die Mutter des Ermordeten. Ohne um seine Täterschaft zu wissen, bat sie ihn um Fürbitte für ihren Sohn, damit dieser in das Himmelreich Gottes aufgenommen würde.

Da fing der einstige Edelmann bitterlich zu weinen an, gestand ihr sein Verbrechen und flehte sie um Vergebung an. Hin- und hergerissen zwischen Hass, Rachegedanken und Mitleid konnte sie keinen klaren Gedanken fassen. In diesem Moment geschah das Wunder. Christus nahm ihr die Entscheidung ab. Die Figur des Gekreuzigten hob langsam seinen nach unten geneigten Kopf an und blickte der Mutter als auch dem Mörder sanftmütig in die Augen. Die Mutter vergab dem Mörder ihres Sohnes, der geschnitzte Jesus am Kreuz behielt seither seinen Kopf oben und die Holzfigur erhielt den Namen „Christus der Vergebung“.

Neuer Tag, neues Glück?

Nach der dritten Enttäuschung des Tages ist mir nicht nach Vergebung zumute. Es gibt auch Niemanden, der mich umstimmen könnte. Also schlendere ich Richtung Parador zurück. Auf einer Steinbank am Ortseingang lasse ich  mit einem zeitverlorenen Blick auf die umliegende, still vor sich hinschlummernde Landschaft, den Tag gedanklich ausklingen. Tief atme ich die kühle, unverbrauchte Landluft ein und hoffe, dass der morgige Tag keine Enttäuschungen für mich bereithält.

huegelige Landschaft in der Naehe von Sos del Rey Católico in Aragón

Sos del Rey Católico (Provincia de Zaragoza, Comunidad autónoma de Aragón); Oktober 2007

Zur Ehrenrettung

Als ich mir neulich die Internetpräsenz der Gemeinde von Sos del Rey Católico ansah, stellte ich erfreut fest, dass sich seit meinem Besuch Positives getan hat, um die Stadt für Einwohner und Touristen gleichermaßen mit gesellschaftlichen und kulturellen Angeboten attraktiver zu machen. Dies gilt ebenfalls für die Iglesia San Esteban, die nun wieder eine Augenweide für jeden Besucher ist.

Adresse

Oficina de Turismo
Plaza Hispanidad, s/n
ES-50680 Sos del Rey Católico


Neben dem Tourismusbüro befindet sich im Palacio Sada, dem Geburtshaus des Katholischen Königs Fernando II. de Aragón, eine Dauerausstellung über Leben, Wirken und Zeit des spanischen Monarchen.

Ruta de la Vaquilla

Zum 25jährigen Gedenken an die Dreharbeiten des gleichnamigen Films entstand ein Rundgang zu ausgewählten Schauplätzen des Films. Hierzu wurden zwölf bronzene Kunstwerke in Form von Regiestühlen, die die Namen der Macher und Hauptakteure des Films tragen, sowie Regieklappen mit den denkwürdigsten Zitaten, über die Stadt verteilt aufgestellt.

Die staatliche, spanische Hotelkette Paradores beherbergt ihre Gäste in der Regel in einem authentischen und außergewöhnlich historischen Ambiente. Von ehemaligen Klöstern, über Adelspaläste, mittelalterlichen Burgen bis zu königlichen Schlössern ist alles dabei.

Hier, in Sos del Rey Católico, nächtigt man zwar in einem Gebäude aus den 1970-er Jahren, das allerdings bestens mit der mittelalterlichen Altstadt harmoniert. Die gemütlich, rustikale Ausstattung, ein toller Blick in die Weite des aragonischen Umlands und der Vier-Sterne-Komfort versprechen auch in der abgeschiedenen Lage ein angenehmen Aufenthalt.

Spaniens Paradores
Cover des Reisefuehrers Spaniens Paradores


Spaniens Paradores – Besondere Hotels, Extratouren, Landpartien – ist ein thematisch einmaliger Reiseführer, in dessen Mittelpunkt die außergewöhnlichen Unterkünfte der staatlichen Hotelkette Paradores stehen.

Auf 408 Seiten nimmt Autor Wolfgang Abel seine Leser mit auf unzählige Streifzüge durch die facettenreiche Natur- und Kulinarik-Landschaft der iberischen Halbinsel.

Falls Ihr mehr über Spaniens Paradores erfahren möchtet, schaut doch einfach in der in Leselaune-Bibliothek vorbei. Dort habe ich das Buch für Euch rezensiert.

© Chercho Pardo Valdés; 1998
Sangüesa und die Kathedrale Santa María
bildgewaltiges Portal der Iglesia Santa María in Sanguesa

Nur 12 Kilometer entfernt, aber bereits auf dem Territorium der Autonomen Gemeinschaft Navarra, liegt Sangüesa. Die Stadt am Jakobsweg besitzt ein reiches architektonischen Erbe ziviler als auch klerikaler Gebäude. Mein absoluter Favorit ist dabei die Kirche Santa María la Real mit ihrem unvergleichlich schönen, romanischen Südportal.

Castillo de Javier

Von Sangüesa ist es nur ein Katzensprung bis zur Burg von Javier, das Fotomodell unter den Befestigungsanlagen Navarras. Als Geburtsort Francisco Xaviers, dem Mitbegründer des Jesuitenordens, beherbergt das Castillo im Innern eine Ausstellung über das Leben und Wirken des heilig gesprochenen Missionars.

Geisterstadt Ruesta
Ruinen von Wohnhaeusern in Ruesta in Aragon; ein verlassenes Dorf am Jakobsweg im Norden Spaniens

Einst strategische Grenzfestung am Jakobsweg, ist das Dorf Ruesta heute nicht mehr als eine anklagende Ruinenlandschaft. Mit dem Bau des Yesa-Stausee Ende der 1950-er Jahre wurde der Ort zwangsgeräumt. Verlassene, in sich zusammenfallende Häuser und die Reste eines mächtigen Bergfrieds sorgen für eine beklemmende Stimmung.

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