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Siebenbürgen süsse Heimat

SIEBENBÜRGEN SÜSSE HEIMAT

Über viele Jahre pflegte die siebenbürgische Bücherwelt ein gediegenes Schattendasein. Zumindest für Außenstehende. Erst durch die zunehmende Konfrontation mit dem Verfall und der Vergänglichkeit des gebauten Erbes der Siebenbürger Sachsen geriet Bewegung in die Printmedien. Die Verlustangst erzeugte das Bedürfnis, dieses wertvolle kulturelle Vermächtnis für die nachfolgenden Generationen in Wort und Bild festzuhalten. Als Nebeneffekt gewann ein bis dato vernachlässigter Landstrich auf der europäischen Tourismuskarte plötzlich Beachtung. Dazu spielte die Verleihung eines UNESCO-Welterbe-Titels für sechs sächsische Kirchenburgen dieser neuen Aufmerksamkeit ebenso in die Karten wie die zunehmende Rückbesinnung der Menschen auf Natur, Nachhaltigkeit und Entschleunigung.
Der siebenbürgische Bücherkosmos verwandelte sich sukzessive in eine vielfältige und bunte Landschaft mit Bildbänden einzigartiger Kirchenburgen, Reiseführern mit oder ganz ohne Geheimtipps, Lebenserinnerungen, Küchengeschichten oder historischen Aufarbeitungen.

Einen ganz eigenen, nämlich einen schwarz-weißen Weg geht der Bildband SIEBENBÜRGEN SÜSSE HEIMAT.
Weder die Kulturgüter noch die Geschichte oder Landschaft Transsylvanien stehen bei Fotograf Thomas Heller im Mittelpunkt. Auch wenn der Titel dies suggerieren könnte. Die Hauptdarsteller seines Streifzugs durch Siebenbürgen sind einzig und allein die zurückgebliebenen Sachsen. 400.000 kehrten im letzten halben Jahrhundert dem Land ihrer Vorfahren den Rücken. Nur 15.000 blieben bis heute ihrer Heimat “jenseits des Waldes” treu. Insofern stellt die verbliebene deutschsprachige Minderheit als Bewahrer ihres materiellen und immateriellen Erbes ebenfalls ein Kulturgut dar. Leider eines mit sehr begrenzter Halbwertszeit. Motivation genug für den Dresdner Fotografen, aus dieser zwangsläufigen Flüchtigkeit der menschlichen Existenz ein Werk gegen das Vergessen zu schaffen.

97 Siebenbürger Sachsen bannte Thomas Heller auf 68 Bildtafeln für eine bleibende Erinnerung vor die Kamera. Dabei begegnen wir einem facettenreichen Sachsen-Querschnitt vom zweijährigen Kleinkind bis zur 90-jährigen Omama, wobei die Mehrzahl die 70 bereits weit überschritten hat. Die Porträtierten stammen aus den unterschiedlichsten sozialen Schichten und sind in verschiedenen infrastrukturellen Umfeldern aufgewachsen. Der Großteil auf dem Land, nur wenige in der Stadt. Und genauso bekommen wir sie auch unverfälscht auf den Schwarz-Weiß-Fotografien zu sehen. In ihrer alltäglichen Umgebung auf dem grob gepflasterten Hof, im Unkraut überwucherten Garten, am Küchentisch, auf der Gasse oder am Arbeitsplatz. Häufig sind hierbei dem Fotografen und die Menschen sich selbst genug. Nur selten verrät ein in der Hand gehaltenes Accessoire eine stolze Leidenschaft oder beruflichen Erfolg. Und trotz aller Unterschiede verbindet die Buch-Protagonisten eine Gemeinsamkeit. Sie sind Daheimgebliebene in ihrem

Siebenbürgen, Land des Segens,
Land der Fülle und der Kraft
mit dem Gürtel der Karpaten
um das grüne Kleid der Saaten,
Land voll Gold und Rebensaft!

Betrachtet man, das bekannte Siebenbürgenlied im Hinterkopf, das Porträt von Anna Binder aus Stolzenburg, dann braucht es keiner Worte. Man versteht einfach. Keine Versprechungen von einem bequemeren, moderneren Leben im Westen werden dieses siebenbürgisch-sächsische Urgestein je vom Land ihrer Vorfahren weglocken können. Zu tiefverwurzelt, ja beinahe festgewachsen steht die 84-Jährige in ihrem Garten. Ihrem Flecken Erde. Ihrer süßen Heimat.    

Im Buch unterwegs

Heimat prägt die Menschen. Ihre Haltung, ihr Erscheinungsbild, ihre Gesichter sind Spiegelbilder dieser Prägung. Das Leben für die siebenbürgisch-sächsische Minderheit war im letzten Jahrhundert kein einfaches. Die Heimat hat ihnen viel abverlangt. Besonders auf dem Dorf bestimmten beschwerliche körperliche Arbeit, die Angst um Aus- und Einkommen, um Ernte, Dürre, Krankheiten den Alltag. Dieses tonnenschwere Sorgenpaket blickt uns aus vielen Gesichtern entgegen. Müde Augen, Stirnfalten tief wie Ackerfurchen, ein harter Zug um die Mundwinkel. Sehen sie deswegen unglücklich aus? Nein. Erschöpft und wehmütig? Ja. Ein Lächeln bekommen wir nur selten geschenkt.

Doch wir entdecken auch zahlreiche selbstbewusste, in sich ruhende und zufriedene Menschen zwischen den Buchseiten. Neben lokalen Persönlichkeiten, Doktortitelträgern, Ehrenbürgern treffen wir auf Bauern, Handwerker, Rentner, Hausfrauen, Menschen wie Du und ich. Oder auf Lehrerinnen wie Hermine Jinga Roth aus Reußdörfchen und Rosemarie Müller aus Alzen, die sich als selbstlose Stützen ihrer Gemeinde für die Zukunft ihrer Heimat engagieren.

Auch wenn die Personen stets im Vordergrund der jeweiligen Momentaufnahme stehen, lohnt ein zweiter Blick auf die sie umgebenden Details. Ob bewusst oder unbewusst, in vielen Fotografien steckt eine Menge Symbolik. Seien es die verdorrten Rebstöcke oder das bröckelnde Mauerwerk als Zeichen des Verfalls, der treue Vierbeiner als letzter verbliebener Lebensabschnittsbegleiter, der Kirchenmantel, den sich Maria Balint aus Reußdörfchen mangels anderweitiger Gelegenheiten übergeworfen hat, die unberührte Naturlandschaft bei Rohrbach, die jederzeit griffbereiten Reisigbesen an der Hauswand oder die aufgestapelten Holzscheite im Hof, die nach wie vor zum Beheizen der Stube benötigt werden.

Zum Auftakt der Bildtafeln entführt uns Thomas Heller exakt in die geografische Mitte Rumäniens. Nach Dealu Frumos, um genau zu sein. Früher hieß die einstmals sächsische Ortschaft Schönberg. Wie auch Frau Nicolescu früher Frank hieß. Ihre 84 Jahre sieht man ihr nicht an, ihre Wurzeln schon. Aufrecht, städtisch gekleidet, steht sie in ihrer Wohnstube Porträt vor dem Porträt ihrer (Groß?)Eltern im Sonntagsstaat. Die Ähnlichkeit ist unübersehbar. 

Vertrauenswürdige, zufriedene Augen blicken uns aus Großschenk entgegen. Ein Arbeitsplatz wie vor einhundert Jahren. Für Michael Gottschling (67) liegt das Renteneintrittsalter noch in weiter Ferne. Die Arbeit in der Holzwerkstatt bedeutet Halt, Lebensinhalt, Lebensunterhalt. Sächsisches Handwerk war und ist immer noch angesehen. Der Qualität und der Zuverlässigkeit wegen. Und so wird der Großschenker wahrscheinlich noch mindestens ein weiteres Jahrzehnt in seiner Werkstatt tüfteln, drechseln, sägen oder tischlern.

Dagegen ist Johann Schlager längst im offiziellen Ruhestand angelangt. Doch man spürt, dass es mit der Ruhe nicht weit her ist. Die Schuhe vor dem Betreten des Hauses abgestreift, die Arbeitsschürze noch über der guten Kleidung, gönnt sich der 84-jährige Neudorfer nur für den kurzen Augenblick der Bildaufnahme eine kleine Pause am Küchentisch. Danach geht es wahrscheinlich sofort wieder in den Garten hinaus. Dort gibt es das ganze Jahr über Beschäftigung.

Fotografie Johann Schlager aus Neudorf; Bildband Siebenbuergen suesse Heimat von Thomas Heller

Von der Küche selbst ist im Bildausschnitt nur wenig zu sehen, jedoch erzählen viele Details von einem entbehrungsreichen und spartanischen Leben. Ein ungeschönter Blick auf ein gelebtes Zuhause. Ein gestickter Türrahmenschmuck deutet ein wenig Wohnlichkeit an, die ausschließlich der guten Stube im abgedunkelten Raum vorbehalten ist. Die Fensterläden bleiben hier meistens auch tagsüber geschlossen. Nicht wegen der neugierigen Blicke der wenigen Nachbarn, sondern um den Staub der ungeteerten Gasse draußen zu bannen. Die durchgelaufenen Holzdielen knarzen unter dem Teppich, während die Feuchtigkeit unaufhaltsam die Wände hochkriecht. Wie der Sog der Zeit, den man nicht anzuhalten vermag. Auf der Fotografie an der Wand blickt uns Jugend und Hoffnung entgegen, die nun dem Alter und einem ausgefüllten Dasein gewichen ist. Darunter eine melancholische Vorschau auf die Zukunft. In schnörkelige Schrift eingestickt auf dem Wandschoner über dem Küchentisch.

  • Wenn sich der Eltern Augen schliessen
    ihr müdes Aug im Tode bricht,
    Dann ist das schöne Band zerrissen,
    denn Elternlieb’ vergisst man nicht!

Die Gasse vor der Kirchenburg, das ist ein Teil der süssen Heimat Siebenbürgen. Über Jahrhunderte bildeten sowohl die Kirchenburgen als auch die Nachbarschaften die Eckpfeiler des siebenbürgisch-sächsischen Gemeinwesens. Die Kirchenburg als Investition in das Leben und die Zukunft, die Nachbarschaften als verbindliche Organisation mit Rechten und Pflichten.

Fotografie Rosina und Johann Schoepp aus Alzen; Bildband Siebenbuergen suesse Heimat von Thomas Heller
Rosina und Johann Schöpp, Alzen

Bevor es am Richt- und Schlichttag ans Feiern ging, wurde Bilanz gezogen, Strafen verhängt, nachbarschaftliche Streitigkeiten begraben. Für eheliche Differenzen stand in den meisten Kirchenburgen ein sogenanntes Ehegefängnis bereit, in dem sich die Zerstrittenen notgedrungen “zusammenraufen” mussten. Die Ehe galt als Sakrileg, Scheidungen waren tabu.
Seite an Seite stand man zueinander wie Rosina (82) und Johann Schöpp (88) aus Alzen. In guten wie in schlechten Zeiten. Sie im praktischen Schürzenkleid mit Kopftuch, er herausgeputzt mit Jägerhut und Schützenabzeichen, beide stolz und standhaft vor ihrer Kirchenburg*.

Auch für Kurator und Dorfikone Johann Schaas (82) ist die Kirchenburg die Welt. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn mittlerweile kommen die Touristen aus aller Herren Länder, um seinen Geschichten zu lauschen, wenn er durch die Kirchenburg führt. Johann und seine Johanna (73) sind seit einigen Jahren die einzigen Sachsen in Reichesdorf. Alle anderen wanderten früher oder später aus. Auch die eigenen Kinder. Ihr Porträt hat es mir besonders angetan. Man spürt die Vertrautheit, Fürsorglichkeit und Wertschätzung, die sie einander entgegenbringen. Aus Johanns Augen blitzt der Schalk, während es hinter Hannis Stirn kräftig arbeitet. Soll sie ihm heute seine kleinen Schrullen nachsehen oder lieber den Kopf mal wieder ein wenig zurechtrücken?

Probstdorf ist eine 500-Seelen-Gemeinde im oberen Harbachtal. Und möglicherweise das einzige Dorf Siebenbürgens, in dem die Adjuvanten noch aufspielen. Die örtliche Blaskapelle gehörte nicht nur zu den wenigen Zeitvertreiben, die sich die Menschen auf dem Dorf leisteten, sondern war auch ein fester Baustein der sächsischen Traditionsaktivitäten. Zum einstigen Richttag wurde ebenso aufgespielt wie zu Hochzeiten und Begräbnissen. Letzteres war Verpflichtung und Ehrensache zugleich. Ein Trauerzug ohne Adjuvanten-Begleitung und anschließendem Tränenbrot – undenkbar.
Der 82-jährige Andreas Gottschling, der uns vom Buchcover verschmitzt entgegenblickt, weiß darüber bestimmt reichlich Geschichten zu erzählen. In der tadellos herausgeputzten Blaskapellen-Uniform, die Mütze ein wenig zu groß, wartet er mit seinem Blasinstrument in den Händen und den beiden Probstdorfer Mitstreitern im Buch auf den nächsten Einsatz. Die Wahrscheinlichkeit, dass es eine Hochzeit sein wird, ist eher gering. Hoffen wir, dass den Adjuvanten noch lange ein kräftiger und ausdauernder Ansatz erhalten bleibt.

Die subtile Symbolik von Thomas Hellers Fotografien zeigt sich auch auf der Aufnahme von Andreas Kirchner (76) und seinem (Ur-?)Enkel Jonas (11) aus Malmkrog, einem kleinen Dorf mit einer noch ungewöhnlich großen deutschsprachigen Gemeinde. Dennoch dürften die Spielkameraden für den aufgeweckt in die Kamera blickenden Jungen nicht gerade wie Sand am Meer gestreut sein. Also heißt es, sich selbst beschäftigen und die große Welt um die Abgeschiedenheit des Ortes im südlichen Kokelland erkunden. Stolz präsentiert Jonas deshalb sein Mountainbike. Ein Symbol der Freiheit, der Mobilität, der Möglichkeit, neue Wege zu gehen. Daneben, mit leicht gebeugten Schultern, (Ur?)Opa Kirchner, der zaghaft seine linke Hand auf den Fahrradsattel legt, um die Kluft von Tradition zu Moderne zu überbrücken.

Fotografie Andreas und Jonas Kirchner aus Malmkrog; Bildband Siebenbuergen suesse Heimat von Thomas Heller
Andreas und Jonas Kirchner, Malmkrog

Doch Andreas und Jonas sind nicht die einzigen Kirchner-Männer auf dem Bild. Im Hintergrund sehen wir das für die giebelständigen siebenbürgisch-sächsischen Bauernhöfe typische, mächtige Hoftor. Es steht für die anderen Kirchner-Generationen. Für diejenigen, die sich hier vor Jahrhunderten niedergelassen haben, zunächst als Hörige auf Komitatsboden und später, nach Abschaffung der Leibeigenschaft, als freie Bauern. Für diejenigen, die hier den Lebensunterhalt ihrer Familien bestritten und den Hof an die nächste Generation weitergegeben haben. Und für alle diejenigen, die geblieben sind. Aller Widrigkeiten zum Trotz.

In Leselaune’s Schlussansichten

Erinnerungen schaffen, wo bald Lücken klaffen, so könnte man den außergewöhnlichen Fotoband SIEBENBÜRGEN SÜSSE HEIMAT von Thomas Heller mit wenigen Worten charakterisieren. Vor mir liegt eine bisher einzigartige Bilddokumentation über die letzten Siebenbürger Sachsen, deren Vorfahren vor mehr als 800 Jahren vom ungarischen König als “Gäste” in den Landstrich innerhalb des Karpatenbogens gerufen wurden.

Die authentischen Ganzfiguren-Porträts des Fotografen Thomas Heller sind thematisch meisterlich eingebettet zwischen der poetischen Erzählung holz aus dem Prosaband wir gingen weil alle gingen des im Maramureş geborenen Schriftstellers Thomas Perle, sowie der kompakten Geschichte Siebenbürgens und der Siebenbürger Sachsen von Thomas Schulz, die dieser bereits als Mitherausgeber im Bildband Kirchenburgen in Siebenbürgen. Fortified Churches in Transsylvania veröffentlichte.

Das Gesamtkunstwerk präsentiert sich im schmucken Leineneinband, wobei die hochwertige Ausführung von Druck und Papier dem Buchinhalt den ästhetisch verdienten Rahmen gibt. Die einheitlich quadratischen Bildtafeln mit einer Aufnahme pro Seite oder Doppelseite gewähren den Protagonisten ausreichend Platz, sich zu entfalten und dem Leser viel Raum zum Nachdenken. Ablenkung ist ausgeschlossen, denn die Schwarz-Weiß-Fotografien halten die Zeit buchstäblich an.

Die Aufnahmen sind zwar unspektakulär, dafür sensibel bis intim. Insofern ist dieser Bildband nicht nur für Leser mit Bezug zu Siebenbürgen interessant, sondern auch für stille Betrachter, die das “gewöhnliche” an ungewöhnlichen Fotomotiven schätzen. Ein Buch zum Verschenken, Nachdenken oder sich selbst Beschenken mit Lebensmut, Zuversicht oder zwei virtuellen Großmüttern. Ich hätte nämlich gerne einen Antrag auf Wunsch-Großmutter-Patenschaften an die 90-jährige Katharina Balthes aus Kleinschenk und Anneliese Thudt (88) aus Hermannstadt gestellt. Ein Blick in diese lächelnden, zufriedenen Gesichter und kein Problem scheint mehr unlösbar.

SIEBENBÜRGEN SÜSSE HEIMAT stellt eine Bereicherung für jedes Bücherregal dar. Dennoch vermisse ich, Purismus hin oder her, zwei wesentliche Aspekte. Zum einen einige erhellende Worte des Fotografen, auch wenn das geschriebene Wort nicht zu seinem Metier gehört. Zu viele Fragen bleiben für mich offen. Handelt es sich bei den Porträtierten um zufällige Bekanntschaften? Wie erfolgte die Auswahl der bereisten Orte? Gab es bestimmte Kriterien bei der Ansprache der Fotokandidaten? Wie reagierten sie auf die Idee der Bilddokumentation? Wählten sie ihr Umfeld selbst aus? Gibt es eine Systematik der Abfolge im Buch?

Und zum anderen animieren die zahlreichen Blankoseiten im Buch geradezu die letzten einheimischen  Siebenbürger Sachsen selbst zu Wort kommen zu lassen. Nur zu gerne hätte ich erfahren, welche Erinnerungen oder Gefühle sie mit der süssen Heimat Siebenbürgen verbinden und was sie bewog zu bleiben. Dies hätte der fotografischen Leistung keinen Abbruch getan, sondern einen zusätzlichen dokumentarischen Mehrwert geschaffen.

Buchcover Bildband Siebenbuergen suesse Heimat von Thomas Heller

SIEBENBÜRGEN
SÜSSE HEIMAT

Kategorie: Bildband
Autoren: Thomas Heller (Bildtafeln)
Thomas Perle (Erzählung “holz”)
Thomas Schulz (“Geschichte Siebenbürgens und der Siebenbürger Sachsen”)
Verlag: Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale)
Erscheinungsjahr: 2020; 1. Auflage
Ausgabe: gebunden
Umfang: 128 Seiten
ISBN: 978-3-96311-375-8
Preis: 25,00 €

Das Cover sowie alle Abbildungen aus dem Buch sind Eigentum des Autors Thomas Heller bzw. der mdv Mitteldeutscher Verlag GmbH.
Die Buchvorstellung ist unbezahlt und unbeauftragt. Das Rezensionsexemplar wurde mir freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt.
Da die Bildtafeln im Buch nur mit Namen, Alter und Wohnort der Abgebildeten versehen sind, möge man mir die vielen Fragzeichen in meinen vorangegangenen Betrachtungen nachsehen. Bilder sprechen zwar, aber sie antworten eben nicht.

*In eigener Sache

Als die Aufnahme der Eheleute Schöpp in Alzen entstand, war deren Kirchenburgenwelt noch in Ordnung. Doch leider hat sich im November 2020 ein erschütterndes Drama ereignet, das die Alzener Kirche in die lange Reihe Notreparatur-bedürftiger siebenbürgisch-sächsischer Kulturgüter einreiht. Das Gewölbe über dem Mittelschiff stürzte ein und richtete dabei einen verheerenden Schaden an der 250 Jahre alten Orgel, den Emporen und dem Großteil der Kirchenbänke an.

Spendenaufruf

Für die Finanzierung der Reparaturen wird dringend Hilfe benötigt.
Nähere Informationen hierzu finden sich auf der Website der Stiftung Kirchenburgen.

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